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	<title>Strafrecht &#8211; Rechtsanwälte Heilbronn</title>
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		<title>Vergütung Strafverteidigung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Göbel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2020 12:36:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrechtsanwaltskammer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was kostet ein Rechtsanwalt? Mein Mandant soll nach Abschluss seines Verfahrens das Gefühl haben, dass seine Kosten in einem guten Verhältnis zur Leistung stehen. Das heißt seriöser Weise nicht, dass ich Ihnen einen Freispruch garantieren kann, aber ich werde sie immer bestmöglich verteidigen. Es heißt auch, dass wir offen über die Vergütung sprechen – denn [&#8230;]</p>
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				<p><!-- wp:paragraph --></p>
<h2>Was kostet ein Rechtsanwalt?</h2>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Mein Mandant soll nach Abschluss seines Verfahrens das Gefühl haben, dass seine Kosten in einem guten Verhältnis zur Leistung stehen.</p>
<p>Das heißt seriöser Weise nicht, dass ich Ihnen einen Freispruch garantieren kann, aber ich werde sie immer bestmöglich verteidigen. Es heißt auch, dass wir offen über die Vergütung sprechen – denn ja, die Tätigkeit eines Rechtsanwalts kostet Geld.</p>
<h2>Gebühren nach dem RVG</h2>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Abrechnung der Anwaltstätigkeit richtet sich grundsätzlich nach den Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/rvg/index.html">RVG</a> &nbsp;oder weitere Informationen <a href="https://brak.de/fuer-anwaelte/gebuehren-und-honorare/">Bundesrechtsanwaltskammer</a> ). Dort sind die Höhe der Mindest- und Höchstgebühren bestimmt. Die genaue Höhe der Gebühren bestimmt sich dabei aufgrund „des Umfangs und der Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit, der Bedeutung der Angelegenheit sowie der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Auftraggebers“ sowie des Haftungsrisikos.</p>
<h2>Vergütungsvereinbarungen</h2>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es gibt Fälle, bei welchen erfahrungsgemäß die Gebührenrahmen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes nicht ausreichen, z.B. in Steuerstrafsachen, Insolvenzstrafsachen oder sonstigen komplexen Wirtschaftsstrafverfahren. In diesen Fällen schlage ich Ihnen eine angemessene Vergütungsvereinbarung vor, die sich regelmäßig an den oben genannten Kriterien orientiert.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<h2>Was zahlt die Rechtsschutzversicherung?</h2>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wenn ein Strafrechtsschutz in der Rechtsschutzversicherung enthalten ist, bestimmt sich der genaue Umfang der Versicherung nach den Vertragsbedingungen.</p>
<p>Eine Rechtsschutzversicherung ist keine gesetzliche Krankenversicherung, d.h., der Mandant bleibt Ansprechpartner für die abgerechnete Leistung. Er hat gegen die Rechtsschutzversicherung bei Deckungszusage einen eigenen Anspruch auf Erstattung. <span style="font-size: 15px;">Die Rechtsschutzbedingungen sind von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich und teilweise kommt es auch auf den Abschlusszeitpunkt des Vertrages an, sodass hier nur relative allgemeine Ausführungen getroffen werden können.</span></p><h2><span style="font-size: 15px;">Rechtsschutzsversicherung im Straf- und Bußgeldverfahren</span></h2>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Grundsätzlich gilt, dass bei einer Verkehrsrechtsschutzversicherung sämtliche Kosten und Auslagen für&nbsp;<a href="https://www.anwaelteheilbronn.de/wp-admin/customize.php?url=https%3A%2F%2Fwww.anwaelteheilbronn.de%2F" target="_blank" rel="noopener">Bußgeldverfahren</a>&nbsp;auch bei Verurteilung übernommen werden.&nbsp;&nbsp;</p><p><span style="font-size: 15px;">Ebenso erfolgt eine Übernahme bei Verkehrsstraftaten, auch bei Verurteilung wegen fahrlässigen Straftaten und bei Einstellungen des Verfahrens beim Verdacht von vorsätzlichen Straftaten.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size: 15px;">Verurteilungen wegen vorsätzlicher Verfahren lassen den Versicherungsschutz im Verkehrsrecht und bei allgemeinen Rechtsschutzverträgen häufig entfallen, wenn kein besonderer Spezial-Strafrechtsschutz besteht.</span></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Gebühren und Auslagen werden in Höhe der gesetzlichen Gebühren bezahlt, wobei zunehmend zu beobachten ist, dass die Sachbearbeiter der Rechtsschutzversicherungen auf die Höhe der abgerechneten Gebühren pauschale Abzüge vornehmen. Im Rahmen des „aktiven Schadensmanagements“ haben Rechtsschutzversicherungen auch mit Kollegen Pauschalvereinbarungen unterhalb der gesetzlichen Gebühren getroffen. Diese werden von den Versicherungen – als für die Versicherung &#8211; bessere Alternative als Anwalt empfohlen.</p><h2>Fahrtkosten</h2>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Fahrtkosten zu auswärtigen Gerichten werden von den Rechtsschutzversicherungen meist nicht übernommen.</p><h2>Antrag auf Deckungszusage</h2>
<p>Den Antrag auf Deckungszusage bei der Rechtsschutzversicherung stellen wir für Sie, ohne dass dafür weitere Kosten entstehen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>					</div>
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		<title>Ablauf eines Strafverfahrens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Göbel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2020 12:29:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Akteneinsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Beweise]]></category>
		<category><![CDATA[Durchsuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Festnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt]]></category>
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		<category><![CDATA[Strafverteidiger]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungshaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie läuft ein Strafverfahren ab? Das Strafverfahren beginnt mit dem sogenannten Ermittlungsverfahren. In der Praxis werden die Ermittlungen von der Polizei geführt. Je nach Deliktsart gibt es dafür unterschiedlich zuständige Polizeidienststellen. Sie alle haben den Auftrag, Straftaten möglichst genau aufzuklären, belastende Beweise zu sammeln und die Sache mit einem Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft vorzulegen. Deren Aufgabe [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie läuft ein Strafverfahren ab?</strong></p>



<p>Das <strong>Strafverfahren</strong> beginnt mit dem sogenannten <strong>Ermittlungsverfahren</strong>. In der Praxis werden die Ermittlungen von der Polizei geführt. Je nach Deliktsart gibt es dafür unterschiedlich zuständige Polizeidienststellen. Sie alle haben den Auftrag, Straftaten möglichst genau aufzuklären, belastende <strong>Beweise</strong> zu sammeln und die Sache mit einem Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft vorzulegen. Deren Aufgabe ist  die Prüfung von rechtlichen Fragen im Verfahren und  die Beantragung von gerichtlichen Beschlüssen für Durchsuchungen, Telefonüberwachungen und Haftbefehlen – also alle Anträge, die nach dem Gesetz Beschlüsse eines Gerichts voraussetzen. Der Ermittlungsrichter bei Gericht prüft nur die rechtliche Zulässigkeit der Anträge und erlässt diese. Das Gericht hat in dieser Phase keine aktive, sondern nur eine prüfende Rolle.</p>



<p>Wenn die Ermittlungen
abgeschlossen sind, bekommt der Beschuldigte vollständige <strong>Akteneinsicht</strong> und Gelegenheit zur <strong>Stellungnahme</strong>.</p>



<p>Danach entscheidet der Staatsanwalt, ob er das Verfahren einstellt, da der hinreichende Tatverdacht nicht erwiesen ist. Eine Einstellung erfolgt, weil die Schuld gering ist oder eine Geldauflage gezahlt wird.</p>



<p>Er kann aber auch Anklage
erheben oder einen <strong>Strafbefehl</strong>
beantragen. Diese schickt er an den zuständigen Richter zur Einleitung des
gerichtlichen Verfahrens.</p>



<p><strong>Was sind Beweise?</strong></p>



<p>Beweise sind im Strafverfahren Aussagen von<strong> Zeugen</strong>, Urkunden (d.h. auch Daten wie z.B. E-Mails), Augenscheinobjekte (z.B. die Tatwaffe), <strong>Sachverständige</strong> und nicht zuletzt natürlich eigene Erklärungen der Beschuldigten. </p>



<p>Für die Beweiserhebung haben die Ermittlungsbehörden inzwischen viele, auch verdeckte Befugnisse. Sie können je nach Schwere des Verdachts und der Straftat Telefone abhören, Observationen durchführen, Fahrzeuge mit GPS Sendern versehen, bei Banken die Finanzdaten aller Konten erfragen oder <strong>Beschlagnahmen und Durchsuchungen</strong> durchführen. Bei besonders schweren Eingriffen legt die Staatsanwaltschaft ihre Anträge mit Begründung den Richtern zur Prüfung vor – die Ablehnung ist eine seltene Ausnahme. Dies hängt auch damit zusammen, dass die meisten Ermittlungsmaßnahmen nur einen durch Tatsachen begründeten Verdacht erfordern – denn die Maßnahmen sollen ja gerade durchgeführt werden, um <strong>Beweise</strong> für diesen Verdacht zu finden.</p>



<p>Die Beweise werden mit der
Anklage vorgelegt und dann vom Gericht „frei“ gewürdigt, d.h. das Gericht
bestimmt, was es als wahr und was als mehr oder weniger wichtig erachtet. Feste
Beweisregeln schreibt der Gesetzgeber dafür nicht vor. Allerdings gibt es
Urteile höherer Gerichte, die festlegen, wann die Grenzen der Freiheit der
Beweiswürdigung rechtswidrig überschritten werden.</p>



<p><strong>Festnahme und Untersuchungshaft</strong></p>



<p>Eine Festnahme durch die
Polizei bedeutet noch keine Untersuchungshaft. Diese setzt einen gerichtlichen Haftbefehl
voraus, durch den die weitere Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt
angeordnet wird. Im Landgericht Heilbronn sind dies regelmäßig die
Haftanstalten Schwäbisch Hall bzw. Stammheim für Männer und Schwäbisch Gmünd
für Frauen. </p>



<p>Bitte lesen Sie als
Beschuldigter oder Angehöriger in unserer <strong>FAQ
Untersuchungshaft </strong>weiter.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rechte und Pflichten als Beschuldigter</title>
		<link>https://dev.anwaelteheilbronn.de/rechte-und-pflichten-als-beschuldigter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Göbel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2020 12:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Aussageverweigerung]]></category>
		<category><![CDATA[Beschuldigter]]></category>
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		<category><![CDATA[Festnahme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder Bürger hat ein Schweigerecht. Warum sollte ich vorerst davon Gebrauch machen? Niemand ist verpflichtet, sich selbst zu belasten. Allerdings bedeutetdies nicht, dass die Ermittlungsbehörden nicht gerne bereit sind, Erklärungenaufschreiben, die im späteren Verlauf des Verfahrens tatsächlich für Sie belastendsind. Schweigen Schweigen ist kein Schuldeingeständnis und es schadet auch nicht, lieber später als zu früh [&#8230;]</p>
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				<p><!-- wp:paragraph --></p>
<h2><strong>Jeder Bürger hat ein Schweigerecht. Warum sollte ich vorerst davon Gebrauch machen?</strong></h2>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Niemand ist verpflichtet, sich selbst zu belasten. Allerdings bedeutet<br />dies nicht, dass die Ermittlungsbehörden nicht gerne bereit sind, Erklärungen<br />aufschreiben, die im späteren Verlauf des Verfahrens tatsächlich für Sie belastend<br />sind.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<h2>Schweigen</h2>
<p>Schweigen ist kein Schuldeingeständnis und es schadet auch nicht, lieber später als zu früh eine Erklärung abzugeben.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Viele Bürger denken, für eine verwertbare Aussage müsste ein förmliches, von ihnen unterschriebenes Vernehmungsprotokoll aufgenommen werden – tatsächlich sind Gerichte und Staatsanwaltschaften häufig bereit, Aktenvermerke oder Aussagen von Polizeibeamten das gleiche Gewicht beizumessen wie einer<br />förmlichen Vernehmung. Wenn ein Polizeibeamter Monate später in der Hauptverhandlung behauptet, Sie hätten etwas „genauso wörtlich“ &#8211; z.B. während einer Durchsuchung &#8211; gesagt, gibt es nicht wenige Richter, die im Rahmen der freien Beweiswürdigung einer solchen Aussage Glauben schenken.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Daher sollten Aussagen meines Erachtens den Anspruch einer sauberen Dokumentation haben und &#8211; wenn überhaupt &#8211; überlegt und schriftlich in Anwesenheit Ihres Strafverteidigers erfolgen.</p>
<p><span style="color: #333333; font-family: Montserrat; font-size: 20px; font-weight: 400;">Wann bin ich Beschuldigter und habe ein Schweigerecht?</span></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Beschuldigter<strong> </strong>sind Sie, wenn durch die Polizei oder die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Sie eingeleitet wurde – sonst sind Sie Zeuge. Wenn sie Beschuldigter eines Strafverfahrens sind, müssen Sie zur „Sache“ nicht aussagen. In diesem Fall müssen Sie nur Angaben zu Ihrer Identität wie Adresse, Geburtsdatum und Geburtsort oder<strong> </strong>erlerntem Beruf machen – aber nicht, wer Ihr<br />Arbeitgeber ist oder wieviel Sie dort verdienen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wenn Sie daher ein Polizeibeamter belehrt, dass Sie nach seiner Ansicht Beschuldigter sind, keine Erklärungen mehr abgeben müssen und einen Verteidiger beiziehen können, ist dies zwar eine schlechte Nachricht, aber Sie sollten dies ernst nehmen und dem Polizeibeamten dankbar sein, dass er/<br />sie so fair ist, es Ihnen rechtzeitig mitzuteilen. Es gibt Polizeibeamte, die lieber später als früher belehren, die erst Ihre  Aussage entgegennehmen und dann mitteilen, dass ein Strafverfahren eingeleitet wird.</p>
<h2>Zeuge</h2>
<p><span style="font-size: 15px;">Auch als Zeuge müssen Sie nicht aussagen, wenn die Möglichkeit besteht, dass Sie ein </span>Zeugnis<span style="font-size: 15px;">&#8211;</span> oder Auskunftsverweigerungsrecht<span style="font-size: 15px;"> haben, wenn Sie z.B. sich oder einen Angehörigen belasten könnten. Auch hier gilt: Besser zunächst keine Aussage treffen – auch zur Frage, wer mit einem bestimmten Fahrzeug unterwegs ist.</span></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<h2>Was für Rechte und Pflichten habe ich als Beschuldigter?</h2>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Sobald die Polizei oder Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Sie eingeleitet hat, werden Sie als Beschuldigter geführt. Dies bedeutet, dass Sie neben dem Schweigerecht auch das Recht haben, mitgeteilt zu bekommen, was Ihnen vorgeworfen wird und dass Sie -jederzeit &#8211; das Recht haben, sich <strong>v</strong>on einem<br />Rechtsanwalt beraten zu lassen. Dieses Recht haben Sie während des gesamten<br />Verfahrens. Sie müssen auch als Beschuldigter nicht aktiv an Ihrer Strafverfolgung<br />mitwirken, d.h., Sie müssen sowohl nichts sagen als auch nichts tun &#8211; sie müssem gewisse Maßnahmen dulden.</p>
<p>Besteht der Verdacht, dass Sie unter Alkohol oder Drogen am Straßenverkehr teilgenommen haben, müssen Sie nicht aktiv an einer Atemalkoholkontrolle mitwirken oder Urin abgeben – aber Sie müssen dulden, dass Ihnen Blut abgenommen wird und dürfen sich nicht  dagegen wehren.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Ob und wann eine Kooperation mit den Ermittlungsbehörden sinnvoll ist, sollten Sie nach anwaltlicher Beratung entscheiden.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>					</div>
						</div>
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		<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.anwaelteheilbronn.de/rechte-und-pflichten-als-beschuldigter/">Rechte und Pflichten als Beschuldigter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.anwaelteheilbronn.de">Rechtsanwälte Heilbronn</a>.</p>
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