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	<title>Beschuldigter &#8211; Rechtsanwälte Heilbronn</title>
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		<title>Rechte und Pflichten als Beschuldigter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Göbel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2020 12:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Aussageverweigerung]]></category>
		<category><![CDATA[Beschuldigter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder Bürger hat ein Schweigerecht. Warum sollte ich vorerst davon Gebrauch machen? Niemand ist verpflichtet, sich selbst zu belasten. Allerdings bedeutetdies nicht, dass die Ermittlungsbehörden nicht gerne bereit sind, Erklärungenaufschreiben, die im späteren Verlauf des Verfahrens tatsächlich für Sie belastendsind. Schweigen Schweigen ist kein Schuldeingeständnis und es schadet auch nicht, lieber später als zu früh [&#8230;]</p>
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<h2><strong>Jeder Bürger hat ein Schweigerecht. Warum sollte ich vorerst davon Gebrauch machen?</strong></h2>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Niemand ist verpflichtet, sich selbst zu belasten. Allerdings bedeutet<br />dies nicht, dass die Ermittlungsbehörden nicht gerne bereit sind, Erklärungen<br />aufschreiben, die im späteren Verlauf des Verfahrens tatsächlich für Sie belastend<br />sind.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<h2>Schweigen</h2>
<p>Schweigen ist kein Schuldeingeständnis und es schadet auch nicht, lieber später als zu früh eine Erklärung abzugeben.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Viele Bürger denken, für eine verwertbare Aussage müsste ein förmliches, von ihnen unterschriebenes Vernehmungsprotokoll aufgenommen werden – tatsächlich sind Gerichte und Staatsanwaltschaften häufig bereit, Aktenvermerke oder Aussagen von Polizeibeamten das gleiche Gewicht beizumessen wie einer<br />förmlichen Vernehmung. Wenn ein Polizeibeamter Monate später in der Hauptverhandlung behauptet, Sie hätten etwas „genauso wörtlich“ &#8211; z.B. während einer Durchsuchung &#8211; gesagt, gibt es nicht wenige Richter, die im Rahmen der freien Beweiswürdigung einer solchen Aussage Glauben schenken.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Daher sollten Aussagen meines Erachtens den Anspruch einer sauberen Dokumentation haben und &#8211; wenn überhaupt &#8211; überlegt und schriftlich in Anwesenheit Ihres Strafverteidigers erfolgen.</p>
<p><span style="color: #333333; font-family: Montserrat; font-size: 20px; font-weight: 400;">Wann bin ich Beschuldigter und habe ein Schweigerecht?</span></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Beschuldigter<strong> </strong>sind Sie, wenn durch die Polizei oder die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Sie eingeleitet wurde – sonst sind Sie Zeuge. Wenn sie Beschuldigter eines Strafverfahrens sind, müssen Sie zur „Sache“ nicht aussagen. In diesem Fall müssen Sie nur Angaben zu Ihrer Identität wie Adresse, Geburtsdatum und Geburtsort oder<strong> </strong>erlerntem Beruf machen – aber nicht, wer Ihr<br />Arbeitgeber ist oder wieviel Sie dort verdienen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wenn Sie daher ein Polizeibeamter belehrt, dass Sie nach seiner Ansicht Beschuldigter sind, keine Erklärungen mehr abgeben müssen und einen Verteidiger beiziehen können, ist dies zwar eine schlechte Nachricht, aber Sie sollten dies ernst nehmen und dem Polizeibeamten dankbar sein, dass er/<br />sie so fair ist, es Ihnen rechtzeitig mitzuteilen. Es gibt Polizeibeamte, die lieber später als früher belehren, die erst Ihre  Aussage entgegennehmen und dann mitteilen, dass ein Strafverfahren eingeleitet wird.</p>
<h2>Zeuge</h2>
<p><span style="font-size: 15px;">Auch als Zeuge müssen Sie nicht aussagen, wenn die Möglichkeit besteht, dass Sie ein </span>Zeugnis<span style="font-size: 15px;">&#8211;</span> oder Auskunftsverweigerungsrecht<span style="font-size: 15px;"> haben, wenn Sie z.B. sich oder einen Angehörigen belasten könnten. Auch hier gilt: Besser zunächst keine Aussage treffen – auch zur Frage, wer mit einem bestimmten Fahrzeug unterwegs ist.</span></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<h2>Was für Rechte und Pflichten habe ich als Beschuldigter?</h2>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Sobald die Polizei oder Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Sie eingeleitet hat, werden Sie als Beschuldigter geführt. Dies bedeutet, dass Sie neben dem Schweigerecht auch das Recht haben, mitgeteilt zu bekommen, was Ihnen vorgeworfen wird und dass Sie -jederzeit &#8211; das Recht haben, sich <strong>v</strong>on einem<br />Rechtsanwalt beraten zu lassen. Dieses Recht haben Sie während des gesamten<br />Verfahrens. Sie müssen auch als Beschuldigter nicht aktiv an Ihrer Strafverfolgung<br />mitwirken, d.h., Sie müssen sowohl nichts sagen als auch nichts tun &#8211; sie müssem gewisse Maßnahmen dulden.</p>
<p>Besteht der Verdacht, dass Sie unter Alkohol oder Drogen am Straßenverkehr teilgenommen haben, müssen Sie nicht aktiv an einer Atemalkoholkontrolle mitwirken oder Urin abgeben – aber Sie müssen dulden, dass Ihnen Blut abgenommen wird und dürfen sich nicht  dagegen wehren.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Ob und wann eine Kooperation mit den Ermittlungsbehörden sinnvoll ist, sollten Sie nach anwaltlicher Beratung entscheiden.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>					</div>
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		<title>Rechtsanwalt &#8211; ja oder nein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Göbel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2020 10:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beschuldigter]]></category>
		<category><![CDATA[Bußgeldverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheitsstrafe]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
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		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Strafverfahren]]></category>
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		<category><![CDATA[Tobias Göbel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einerlei, ob Sie Beschuldigter in Ermittlungen wegen eines Verbrechens oder Vergehens sind, ob eine Hausdurchsuchung stattgefunden hat oder Ihnen gar Untersuchungshaft wegen eines Haftbefehls droht: Sie brauchen einen Rechtsanwalt an Ihrer Seite, bei dem Sie sicher sein können, dass dieser bereit ist, Ihre Rechte im Verfahren vor Gericht durchzusetzen und Sie dank seiner strafrechtlichen Kenntnisse [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Einerlei, ob Sie Beschuldigter in Ermittlungen wegen eines Verbrechens oder
Vergehens sind, ob eine Hausdurchsuchung stattgefunden hat oder Ihnen gar
Untersuchungshaft wegen eines Haftbefehls droht: Sie brauchen einen
Rechtsanwalt an Ihrer Seite, bei dem Sie sicher sein können, dass dieser bereit
ist, Ihre Rechte im Verfahren vor Gericht durchzusetzen und Sie dank seiner strafrechtlichen
Kenntnisse und seiner Erfahrung in Strafverfahren professionell beraten kann,
welche Wege dafür offenstehen. </p>



<p>Ein Strafverfahren kann mehr oder weniger schwerwiegende Folgen für Ihr weiteres Leben oder Ihre Karriere haben. Erfahrungsgemäß kann dem Mandanten jedoch die Angst vor dem Gefängnis &#8211; als schwerste Strafe &#8211; in den meisten Fällen bereits beim ersten Besprechungstermin genommen werden. Allerdings greift neben einer Freiheitsstrafe auch eine Geldstrafe, ein Eintrag in das Führungszeugnis, ein Fahrverbot oder die Entziehung der Fahrerlaubnis fühlbar in Ihr Leben ein. Sie sollten daher möglichst schnell Schritte einleiten, um ihre Zukunft zu schützen. Der erste Schritt sollte stets sein, sich von einem erfahrenen Fachanwalt für Strafrecht beraten zu lassen, der Ihnen hilft, dafür die richtige Strategie zu finden. Dabei müssen auch die möglichen außerstrafrechtlichen Folgen eines Straf- oder auch nur Bußgeldverfahrens bedacht werden.</p>
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