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	<title>Anklage &#8211; Rechtsanwälte Heilbronn</title>
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		<title>Polizeiliche Ladung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Göbel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2020 08:51:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Akteneinsicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Polizeiliche Vernehmung Gelegenheit zur Stellungnahme und Erklärung Die polizeiliche (Vor-) Ladung zur Vernehmung ist meist der erste und bis zur Entscheidung der Staatsanwaltschaft letzte Hinweis auf ein laufendes Ermittlungsverfahren. Die Polizei ist nur verpflichtet, einem Beschuldigten die Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Diese Gelegenheit ist meist auch gleichzeitig der Abschluss des Ermittlungsverfahrens. Lässt man diese [&#8230;]</p>
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<h2>Polizeiliche Vernehmung Gelegenheit zur Stellungnahme und Erklärung</h2>
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<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die polizeiliche (Vor-) Ladung zur Vernehmung ist meist der erste und bis zur Entscheidung der Staatsanwaltschaft letzte Hinweis auf ein laufendes Ermittlungsverfahren. Die Polizei ist nur verpflichtet, einem Beschuldigten die Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Diese Gelegenheit ist meist auch gleichzeitig der Abschluss des Ermittlungsverfahrens. Lässt man diese ungenutzt, kann die nächste Post bereits vom Amtsgericht kommen und eine Anklage oder einen Strafbefehl enthalten. Das ist kein idealer Ausgangspunkt für die Verteidigung.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<h2>Fehlende Information über die polizeilichen Ermittlungen</h2>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Aus der Ladung kann man bereits einige Informationen entnehmen, z.B., ob man als Beschuldigter oder Zeuge geladen wird.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Eigentlich ist die Polizei auch verpflichtet, dem Beschuldigten den Grund der Ladung und die zur Last gelegte Tat mitzuteilen &#8211; dies wird aber häufig auf den Beginn der mündlichen Vernehmung verschoben. Ebenso ist es Teil der üblichen Vernehmungstechnik, dass die Polizei die Ergebnisse ihrer Ermittlungen vor der Vernehmung nicht mitteilt, sondern mit diesen die Richtigkeit der Angaben des Beschuldigten überprüft.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<h2>Bekanntgabe der Beweismittel durch Akteneinsicht des Verteidigers</h2>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Professionell begegnet man diesem Dilemma ganz einfach: Nach Beauftragung mit der Verteidigung nimmt der Rechtsanwalt Kontakt zur Polizei auf, sagt die Vernehmung ab und beantragt gegenüber der Staatsanwaltschaft Akteneinsicht.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Erst nach Akteneinsicht prüft der Rechtsanwalt mit dem Mandanten gemeinsam das weitere Vorgehen und gibt dann eine Stellungnahme zu den Ergebnissen der Ermittlungen ab. Dies kann eine Erklärung zur Sache sein, die Benennung weiterer Zeugen oder die Vorlage weiterer Beweismittel &#8211; oder auch nur, dass man keine Stellungnahme abgibt</p>
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		<title>Anklage im Strafrecht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Göbel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2020 09:32:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anklage]]></category>
		<category><![CDATA[Anklagesatz]]></category>
		<category><![CDATA[Anklageschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Öffentlichkeit Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanwaltschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Strafverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Strafverteidiger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was bedeutet eine Anklage im Strafrecht? Eine Anklage im Strafrecht bedeutet, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen abgeschlossen und entschieden hat, das Strafverfahren nicht einzustellen, sondern bei einem Gericht eine öffentliche Hauptverhandlung zu beantragen. Die Entscheidung für eine Anklage wird dann getroffen, wenn der Staatsanwalt zu dem Schluss gelangt, dass ein „hinreichender Tatverdacht“ besteht, die Wahrscheinlichkeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size">Was bedeutet eine Anklage im Strafrecht?</p>



<p>Eine Anklage im Strafrecht bedeutet, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen abgeschlossen und entschieden hat, das Strafverfahren nicht einzustellen, sondern bei einem Gericht eine öffentliche Hauptverhandlung zu beantragen. Die Entscheidung für eine Anklage wird dann getroffen, wenn der Staatsanwalt zu dem Schluss gelangt, dass ein „hinreichender Tatverdacht“ besteht, die Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung also höher ist als die eines Freispruchs. Ab Erhebung der Anklage entscheidet im Verfahren nicht mehr die Staatsanwaltschaft, sondern der Richter.</p>



<p class="has-medium-font-size">Funktionen der Anklage</p>



<p>Die Anklageschrift hat eine sog. Umgrenzungs- und Informationsfunktion. Durch sie wird der Beschuldigte darüber in Kenntnis gesetzt, was ihm konkret vorgeworfen wird. Sie wird von der Staatsanwaltschaft erhoben und an das zuständige Gericht adressiert, das über die Zulassung der Anklage entscheidet. Das Gericht leitet die Anklage anschließend an den Beschuldigten weiter und gibt ihm die Möglichkeit einer Stellungnahme. </p>



<p class="has-medium-font-size">Inhalt der Anklage</p>



<p>Eine Anklageschrift enthält immer folgende Punkte: </p>



<ol><li><strong>Anklagesatz </strong></li></ol>



<p>a)  Angaben zur Person inklusive der Benennung des Strafverteidigers (falls     bereits vorhanden) </p>



<p>b) Zeit und Ort der Tatbegehung sowie vorgeworfener Lebenssachverhalt</p>



<p>c) Gesetzliche Merkmale der vorgeworfenen Straftat(en)</p>



<p>d) Anzuwendende Strafvorschriften</p>



<p>e) Beweismittel (Geständnis/Teilgeständnis/Einlassung des Angeschuldigten,</p>



<p>f) Zeugenaussagen, Sachverständige, Urkunden</p>



<p>g) Wesentliches Ergebnis der Ermittlungen</p>



<p>2.<strong> Zusammenfassung der Ermittlungsergebnisse</strong></p>



<p>Es werden die Hintergründe, der Verlauf und die Ergebnisse des Ermittlungsverfahrens zusammengefasst beschrieben.</p>



<p class="has-medium-font-size">Prozessuale Wirkungen einer Anklage</p>



<p>Eine Anklage hat enorme Auswirkungen auf das Verfahren. Zum
einen wechselt die Zuständigkeit von der Staatsanwaltschaft zum Gericht. Zum
anderen hat dies Auswirkungen auf die mögliche Verjährung und dem Verteidiger
kann die vollständige Akteneinsicht nicht mehr versagt werden.</p>



<p class="has-medium-font-size">Öffentlichkeit im Strafverfahren</p>



<p>Im Allgemeinen gilt der Grundsatz der Öffentlichkeit der
Hauptverhandlung. Der Gerichtsprozess soll also für die Öffentlichkeit geöffnet
sein, sodass jeder Bürger der Verhandlung beiwohnen darf. Wird dieser Grundsatz
aufgehoben, kann ein Urteil als „rechtlich fehlerhaft“ eingestuft und
widerrufen werden. Diese Regel rührt daher, dass die Bürger sich über die
Rechtmäßigkeit der Urteile vergewissern können sollen und somit mehr Vertrauen
in den Rechtsstaat und die Staatsorgane gewinnen sollen. Zudem fühlen sich auch
die Gerichte durch das Beiwohnen der Öffentlichkeit in der Pflicht, rechtmäßige
Entscheidungen zu treffen, sodass der Aufbau einer autoritären „Geheimjustiz“
verhindert wird.</p>



<p>Das Recht der Öffentlichkeit, einem Prozess beizuwohnen,
kann allerdings beschränkt werden, wenn eine besondere Schutzbedürftigkeit des
Angeklagten besteht oder sensible Inhalte verhandelt werden. So sind
beispielsweise Prozesse mit jugendlichen Angeklagten nicht öffentlich, um die
Persönlichkeitsrechte des Minderjährigen zu schützen. Auch andere Prozesse, die
die Privatsphäre des Angeklagten deutlich verletzen würden, schließen die
Öffentlichkeit aus der Verhandlung aus. Berichterstattung durch die Presse ist
im Allgemeinen erlaubt, Video- und Bildaufnahmen jedoch nur in Ausnahmefällen.
Eine Aufgabe des Strafverteidigers ist es auch, die Privatsphäre seines Mandanten
im Prozess zu schützen.</p>
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